Rette Dich und Dein Geld

Was ist die ver.de Versicherung?

Stell dir vor, du kaufst im Biomarkt ein, legst aber dein Geld in Massentierhaltung an. Klingt schlecht? Stimmt. Genau das machen aber viele von uns – und zwar ohne es zu Wissen über unsere Banken und Versicherungen.

Beispiel Versicherungen: 63 Milliarden Euro fließen jährlich in Hausrat, Haftpflicht & Co – unsere Versicherungsbeiträge. Dieses Geld legen die Versicherungen an, um Gewinn zu erwirtschaften. Dabei entscheidet, was finanziell am lukrativsten ist. Welche Art von Geschäften unser Versicherungsbeitrag unterstützt, spielt keine Rolle. So bedienen Versicherungen mit unserem Geld einerseits ein globales Geldsystem, das immer weniger mit der Realwirtschaft zu tun hat, und unterstützen außerdem Dinge, die wir selbst im Geschäft niemals kaufen würden. Zum Beispiel Massentierhaltung.

(Angemerkt: Wir können nicht sicher behaupten, dass dein Geld in Massentierhaltung investiert wird. Entscheidend ist, dass bei den klassischen Banken und Versicherungen soziale oder ökologische Kriterien meist keine Rolle spielen. Das Geld fließt somit in ökologisch und sozial fragwürdige Dinge – die industrielle Landwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung ist nur ein Beispiel unter vielen.)


VER.DE IST DEUTSCHLANDS ERSTE NACHHALTIGE SACHVERSICHERUNG

Dabei wäre der Hebel dieser 63 Milliarden für eine nachhaltige Entwicklung so groß! Jede Versicherung könnte die Beiträge ihrer Kunde*innen in die Zukunft unseres Planeten investieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Investitionen in Klimaschutz, Bildung oder ökologische Landwirtschaft?

Genau das tun wir. Bei uns fließen deine Versicherungsbeiträge in nachhaltige Projekte wie Erneuerbare Energien, Pflege für Jung und Alt oder nachhaltige Ernährung. Daneben nutzen wir weitere Hebel in unserem Geschäftsmodell, um unseren Planeten zu schützen. Zum Beispiel:

  • Das ver.de Öko-Upgrade: Wenn Du Anspruch auf Schadenersatz hast, übernehmen wir die Mehrkosten für ein Produkt mit öko-fairen Kriterien.
  • Geld zurück: Nach 3 Jahren Schadenfreiheit erstattet ver.de Dir einen Teil Deiner Beiträge.
  • Öko-Punkte sammeln: Wer auch in anderen Bereichen auf ethisch-ökologische Kriterien achtet (Strom, Gas, Bankkonto, etc.), bekommt bei ver.de günstigere Tarife.
  • Ownership: Wer will, wird Mitglied in der ver.de Genossenschaft. Damit hältst Du Anteile am Unternehmen und kannst mitbestimmen, wo die Reise hingeht.

Was fällt alles unter „Sachversicherungen“?

Kurz und knapp:

  • Hausrat, Fahrrad und private Gebäude
  • Private Haftpflicht und Betriebs-Haftpflicht
  • Unfallschutzversicherung
  • Inhalts- und Elektronikversicherung für ökobewusste Betriebe

Wie die Ver.de aufgebaut ist

Aktiengesellschaft mit Genossenschaft als Rückgrat.

Die Versicherung ist eine Aktiengesellschaft – die ver.de AG. Das ist die einzige Rechtsform, mit der wir das Startkapital erreichen können, das die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) von uns fordert. Wir wollen aber, dass die ver.de Versicherungs AG von ihren Kund*innen gestaltet wird, nicht von einigen wenigen Investor*innen. Haupt-Aktionär wird deswegen die ver.de Genossenschaft. Sie bestimmt die Ausrichtung der Versicherung maßgeblich und stellt sicher, dass ver.de seiner Mission treu bleibt. Die Genossenschaft selbst gehört ihren Mitgliedern – den Genoss*innen.

Die Finanzierung.

Die Genossenschaft ist außerdem eine der finanziellen Säulen, auf der die Versicherung steht: Jede*r Genoss*in kauft Anteile an der Genossenschaft. Mit diesem Geld finanzieren wir die ver.de Versicherungs AG. Die zweite finanzielle Säule neben der Genossenschaft sind Investor*innen, die an uns und unsere Idee glauben.

Wir brauchen Dich.

Wir brauchen Dich als Wegbereiter*in der ersten nachhaltigen Sachversicherung in Deutschland. Wir brauchen Dich als Teil von ver.de. Werde Mitglied der Genossenschaft und hilf uns beim Aufbau.

Und das hast Du davon.

Die Genossenschaft hat den Vorsitz im Nachhaltigkeitsrat der ver.de Versicherung AG und bestimmt gemeinsam mit den anderen Aktionär*innen den Aufsichtsrat. Du hast eine Stimme in der Genossenschaft und bestimmst so zusammen mit allen anderen Genoss*innen, wo die Reise hingeht. Dabei spielt übrigens keine Rolle, wie viele Anteile du zeichnest. Das ist das Genossenschaftsprinzip: Ein Mensch, eine Stimme.

Außerdem wirst du an den jährlichen Ausschüttungen beteiligt, sobald die Gewinne dies erlauben. Voraussichtlich 7 Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit wird es die ersten Ausschüttungen geben. Notiere: eine Versicherungsgesellschaft, die Verluste macht, braucht niemand. Versicherungen müssen Gewinne machen, denn nur dann sind sie stabil.

Was Dich das kostet.

Ein Anteil kostet 100 Euro. Die Mindestzahl für den Einstieg sind drei Anteile, also 300 Euro. Darüber hinaus kannst du so viele Anteile kaufen, wie du möchtest.


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